| BAT-Tutorial3: Erstellung von Wänden |
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| Donnerstag, den 21. Dezember 2006 um 23:23 Uhr | |||||||||||||||||||||||||||
Seite 1 von 2 In diesem Tutorial werden Grundlagen zur Modellierung von Gebäuden gezeigt. Schritt für Schritt werden Wände sowohl aus 3D- als auch aus 2D-Objekten erzeugt. In diesem Tutorial werden zwei Grundtechniken vorgestellt, mit denen sich die Gebäudebestandteile modellieren lassen. Zunächst wird gezeigt, wie aus einfachen zweidimensionalen Grundformen eine Wand mit zwei Fenstern und einer Tür entsteht. Danach werden wir ein etwas schmuckvolleres Wandsegment mit Hilfe von dreidimensionalen Objekten, auch Körper genannt, erstellen. Modellieren von Wänden aus zweidimensionalen Objekten
Welche Bedeutung die einzelnen Objekttypen haben, lässt sich am Besten durch eigenes Ausprobieren erkunden. Insbesondere durch das Ändern der Objektparameter im Rollup Parameters lassen sich interessante Formen erreichen. Um nun eine Wand mit zwei Fenstern und einer Tür zu modellieren, fangen wir mit einem einfachen Rechteck an. Bei der Wahl der richtigen Größe ist zu bedenken, dass die Gebäude durch die Ansicht in SC4 etwas zusammengedrückt wirken, wenn man für die Höhe der Gebäude das gleiche Längenmaß wie für die Breite und Länge verwendet. Eine Skalierung der Höhe um den Faktor 5/3 ist für ein normales Aussehen geeignet. Ein sechs Meter hohes Gebäude sollte also mit 10 Metern Höhe modelliert werden. Exkurs Spline
Erstellung von MaueröffnungenDas alternativ in der BAT-Hilfe vorgestellte Vorgehen verlangt das Zeichnen der Maueröffnungen für Fenster und Türen als weitere eigenständige Objekte, welche nach einer Konvertierung in ein editierbaren Spline mühsam mit Attach aus dem Rollup Geometry zu einem einzelnen Objekt zusammengesetzt werden. In unserer Vorgehensweise zeichnen wir einfach die gewünschten Maueröffnungen in das Rechteck für die Wand ein. (Achtung! Das erste Rechteck muss beim Zeichnen des nächsten Rechtecks selektiert sein, ansonsten wird es ein eigenständiges Objekt.) Dabei ist darauf zu achten, dass es zu keinen Überlappungen zwischen den Objekten kommt. Zum Beispiel sollte die untere Linie der Tür etwas höher als die untere Linie der Wand sein. Für einen solchen Abstand zur unteren Linie ist es ratsam, das Einrasten an Rasterlinien "2D Snap Toggle" auszuschalten. Das Ergebnis sollte dann etwa wie folgt aussehen.
Diese vier Rechtecke stellen ein einziges Element dar. Zur Prüfung kann man irgendwo außerhalb des Wandrechteckes klicken. Alle eben gezeichneten Elemente müssen die gleiche Linienfarbe haben. Um aus dem zweidimensionalen Objekt ein dreidimensionales Objekt mit einer bestimmten Dicke zu erzeugen, ist aus der Modifier List der Modifizierer Extrude zu wählen und unter dem Rollup Parameters die gewünschten Einstellungen vorzunehmen. Für unsere Wand reicht es aus, mit dem Wert Amount die Dicke der Wand zu bestimmen. Ein sinnvoller Wert für Amount ist 0,3. Das Ergebnis unserer bisherigen Bemühungen ist im nächsten Bild zu sehen. Als weiteres sind die Maueröffnungen noch mit zwei Fenstern und einer Tür zu versehen. Zur Vereinfachung der Arbeit sollte das Einrastwerkzeug im dreidimensionalen Raum auf Punkten einrasten. Hierzu ist der Magnet mit der hochgestellten 3 am unteren Rand der Arbeitsfläche zu aktivieren und unter den Grid und Snap Settings (Rechtsklick auf das Einrastwerkzeug) Vertex auszuwählen. Alle anderen Einstellungen sollten deaktiviert sein. Wenn jetzt der Mauszeiger in die Nähe eines Punkts geführt wird, so wirkt dieser Punkt magnetisch. Dies erlaubt uns ein schnelles punktgenaues Setzen der Rechtecke für die Fenster und die Tür. Als Tür und Fenster werden einfach mit dem entsprechenden Werkzeug Rechtecke in die Öffnungen eingezeichnet. Die Rechtecke für Fenster und Türen müssen dabei nicht extrudiert werden. Nun sollten alle vier Objekte unserer Wand noch mit Materialien versehen werden. Hierzu ist, wie schon im ersten BAT-Tutorial gezeigt wurde, für jedes Objekt der Modizierer UVW-Map zu wählen und dann mit Hilfe des Material Editors neue Materialien zu erzeugen und den Objekten zuzuweisen. Allerdings ist darauf zu achten, daß ein Material auf einer Oberfläche eines Objekts nur von einer Seite aus zu sehen ist und ein Rechteck hat nur eine Oberfläche. Gegebenenfalls sind daher Recktecke noch um 180 Grad zu drehen, um das Material nach außen hin sichtbar zu machen. Soll ein Material von allen Seiten aus sichtbar sein, so muss das Objekt noch den Modifizierer Extrude erhalten, gegebenenfalls mit einer Höhe von 0. Das Endergebnis sieht wie eine aus Natursteinen schief gemauerte Schuppenwand aus, welche eine verrostete Wellblechtür besitzt. Mit anderen Texturen könnte dies aber auch die Außenwand eines hübschen Eigenheims sein.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 19. September 2009 um 20:06 Uhr |





Eine einfache Technik zur Erstellung von Wänden besteht in der Verwendung von zweidimensionalen Objekten, welche später mit Hilfe des Modifizierers Extrude in ein dreidimensionales Objekt umgewandelt werden. Diese Technik wird auch in einer etwas anderen Form in der BAT-Hilfe vorgestellt, welche leider nur in englischer Sprache zur Verfügung steht.
Unter einem Spline wird in der Computergrafik ein Methode zur einfachen Beschreibung von Kurven mit Hilfe von End-, Anfangs- und Stützpunkten beschrieben. Diese Punkte parametrisieren Polynome (z.B. Bezier-Polynome), mit denen sich die Verbindungspunkte zwischen den End und Anfangspunkt berechnet lassen. Diese Berechnung werden in Grafikkarten direkt durch spezielle Hardware sehr schnell ausgeführt.

