| Budget |
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| Mittwoch, den 27. Dezember 2006 um 00:57 Uhr |
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Ohne Geld keine Stadt, ohne Stadt keine Sims, ohne Sims keine Steuern und ohne Steuern kein Geld. Auch in SimCity 3000 gelten die einfachsten Regeln des Geldes. Wichtige Hinweise dazu gibt unser Artikel. Ohne Geld keine Stadt, ohne Stadt keine Sims, ohne Sims keine Steuern und ohne Steuern kein Geld. GrundlagenAuch in SimCity 3000 gelten die einfachsten Regeln des Geldes. Man investiert in eine Infrastruktur, um dann von den Sims mehr Geld durch Steuern einzunehmen, als man anfangs investiert hat. Im Prinzip reicht das aus, um eine erfolgreiche Stadt zu errichten, allerdings kann man durch Verordnungen, Sondergebäude und Handelsverträge mit den Nachbarn ebenfalls Geld verdienen. Es ist sogar möglich eine Stadt nur durch bezahlte Gebäude (z.B. Waffenfabrik) und Verträge zu finanzieren, d.h. man nimmt genausoviel oder weniger Steuern ein als man Geld ausgibt und erzielt Überschüsse im Finanzhaushalt durch anderweitige Geschäfte. Der Vorteil dabei ist, daß man die Steuersätze niedrig halten kann und trotzdem Geld verdient. Im folgeden Teil werden zunächst die Grundlegenden Einstellungen des Budgetfensters und dann die Möglichkeiten von Sonder- und Zusatzeinnahmen erläutert. Das Budgetfenster
Steuerraten Die Steuern beeinflussen nicht nur die Einnahmen der Stadt, sondern auch die Wachstumsraten. Wenn man die Steuern nicht senkt wird die Stadt irgendwann aufhören zu wachsen, da sich die Sims einen Ort suchen werden, am dem weniger Geld von Ihnen verlangt wird. Eine Stadt mit ca. einer Million Einwohnern sollte z.B. einen Steuersatz von 3% haben. Das heißt also, daß man die Steuern im Spielverlauf zwangsweise senken muß. Ich gehe meist dann mit den Steuersätzen runter, wenn die Einnahmen über 150.000 § liegen. Es ist wichtig, daß die Einnahmen nach der Steuersenkung ausreichen, um eventuell benötigte Einrichtungen bauen zu können. Hat man z.B. vor neue Kraftwerke oder Müllentsorgungsbetriebe zu errichten sollte man die Steuersenkung verschieben. Ein großer Vorteil ist, daß man die Steuern für Einwohner, Gewerbe und Industrie gezielt festlegen kann. Daher kann man z.B. gezielt die Steuern für einen Bereich senken, um dessen Wachstum zu fördern. Dies ist z.B. dann sinnvoll, wenn man eine hohe Arbeitslosenrate hat, es aber keine Nachfrage nach Industriegebieten gibt. Dann kann man die Steuern für die Industrie senken, damit die Nachfrage selbiger steigt und neue Betriebe und damit mehr Arbeitsplätze entstehen. Aber auch hier muß man darauf achten, daß die Steuern nicht zu sehr gesenkt werden. Finanzzuteilung für die Ressorts In SimCity 3000 kannst Du jedem Verwaltungsressort einen Finanzetat zuteilen. Man kann diesen durch den jeweiligen Schieberegeler einstellen, wobei die helle Markierung 100% bedeutet. Es ist möglich eventuelle Defizite eines Bereichs durch einen Etat von mehr als 100% auszugleichen, d.h. wenn man z.B. zu wenig Feuerwehren hat kann man durch einen höheren Etat den Einzugsbereich der Feuerwehren erhöhen. Ähnlich funktioniert das bei Polizei, Gesundheit und Bildung. Anders funktioniert der Etat hingegen für das Transportwesen: Setzt man diesen unter 100% werden sichtbare Straßenschäden auftreten, die Staus verursachen. Man kann den Etat über 100% ansetzten, um bereits bestehende Straßenschäden schneller auszubessern. Ein Straßenbauetat von 100 % ist aber in jedem Fall ausreichend - auch zum Wiederaufbau der Straßen. Mit dem Etat für den öffentlichen Nahverkehr kann man die Kapazitäten des selbigen erhöhen, wenn man über 100% geht. Wenn man Geldprobleme hat kann man die Etats kürzen, um zu sparen. Die Folgen liegen auf der Hand: Ein niedriger Polizeietat läßt die Kriminalitätsrate emporschnellen, zu wenig Geld für die Bildung senkt den BQ etc. Daher sollten Etatkürzungen nur kurzfristig vorgenommen werden. Eine Etatkürzung kann sogar völlig nach hinten losgehen, da die Angestellten des jeweiligen Ressorts bei zu starken Küzungen in den Streik treten. Dadurch funtionieren die Einrichtungen des betroffenen Ressorts gar nicht mehr. Bei der Polizei bedeutet das z.B., daß kein einziges Polizeirevier mehr arbeitet. Das Ergebnis ist eine extreme Verbrechensrate in der ganzen Stadt. Anleihen Ich rate generell von Anleihen ab, da die Zinsen viel zu hoch sind. Besonders in den frühen Jahren können diese Kredite die Stadt in den Ruin treiben. Wenn es gar nicht anders geht kann man kurzzeitig Anleihen für nicht mehr als 10.000 § aufnehmen. Macht man dann tatsächlich durch neue Investitionen wieder Geld, sollte die erste Bemühung das tilgen der Anleihen sein. Ich rate aber trotzdem dringend von jeglichen Anleihen ab! Sondergebäude
Verträge mit den Nachbarstädten Wenn man mehr Wasser oder Strom produziert, als man verbraucht oder mehr Müll entsorgen kann, als man erzeugt, dann sollte man diese Überkapazitäten an die Nachbarstädte verkaufen. Bei Wasser und Stom gibt es dabei keine Nachteile, man muß nur aufpassen, daß man nicht irgendwann weniger Wasser- oder Stromüberschuss hat als man verkauft, denn dann muß man eine Konventionalstrafe zahlen. Leider bringen Wasser- und Stromexporte nicht allzuviel Geld, lohnen sich aber trotzdem. Das große Geld kann man hingegen mit Müllexporten machen. Es ist sehr hilfreich in den ersten Jahren Müll zu importieren, da man das Geld gut gebrauchen kann, außerdem sind die Städte zu dieser Zeit noch klein, so daß es kein Problem sein sollte die umweltverschmutzenden Entsorgungsbetriebe weit außerhalb zu bauen, damit die Landwerte in Wohn- und Gewerbegebieten nicht leiden. Verordnungen Mit Verordnungen kann man Geld verdienen oder auch Geld verlieren - in der Regel sind die Kosten höher. Da dieses Thema sehr umfangreich ist, gibt es einen gesonderten Artikel über die Verordnungen, den Du hier findest. |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 01. September 2009 um 17:14 Uhr |






