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Der weitere Verlauf

Die allerersten Schritte kennen wir nun also. Aber das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit. So sind auch beim Wachsen der Stadt gewisse Dinge zu berücksichtigen. Das Verhältnis zwischen den verschiedenen Zonen kann man ohne größere Probleme mithilfe der WGI-Anzeige im Gleichgewicht halten.

Eine gute Strategie zur Expansion ist es immer gezielt bestimmte Bereiche der Karte zu entwickeln, anstatt die Stadt in mehrere Richtungen zugleich wachsen zu lassen. Der Grund dafür ist einfach: Die öffentlichen Einrichtungen haben einen begrenzten Radius. Alles außerhalb dieses Gebietes hat keinen Zugang zu der Einrichtung. Daher ist es sinnvoll, Schulen, Ärztezentren, Polizei und Feuerwehr dort neu zu errichten wo die Stadt weiter wachsen soll. Mit der Expansion sollte man dann soweit gehen, bis die abgedeckte Zone vollständig bebaut ist. So garantiert man eine optimale Nutzung der Einrichtungen und spart Geld.

Wenn das Geld knapp wird

Vermutlich wirst du dich jetzt fragen, warum der Kontostand trotzdem noch fällt. Es ist nicht ungewöhnlich, das gesamte Startkapital zu verlieren, denn eine Stadt profitabel zu machen braucht Zeit. Das wichtigste ist es, zu versuchen, den Cashflow in den positiven Bereich zu bekommen. Liegt dieser einige wenige hundert Simoleons in den Miesen, so ist das kein Beinbruch. Sobald der Kontostand unter Null fällt, wirst du Angebote bekommen, durch die du deine Kasse aufbessern kannst.

Darunter ist beispielsweise die Militärbasis und das Bundesgefängnis, die man – in einiger Entfernung zu den Wohngebieten – ohne große Sorgen bauen kann und auch sollte. Weniger positiv wirkt sich die Raketenbasis aus, die durch Fehlstarts schon mal das eine oder andere Haus in der Stadt zertrümmert. Von der Giftmülldeponie sollte man besser ganz die Finger lassen. Denn ansonsten droht radioaktive Verstrahlung. Dann lieber die Steuern ein wenig anheben.

Auch wenn Militärbasis und Gefängnis zunächst eine gute Möglichkeit zum Ausgleichen des Cashflows sind, sollte man sich davon trennen, sobald man es sich leisten kann. Beide Gebäude haben einen NIMBY-Effekt, der sich fast über eine komplette mittlere Stadtkarte erstreckt.

Mithilfe dieser Spezialgebäude sollte es möglich sein, zu einem positiven Cashflow zu kommen. Ab dann ist es das oberste Gebot, diesen auch zu erhalten. Entscheidungen über neue Anschaffungen sollten nicht nach dem Kontostand, sondern dem Cashflow getroffen werden. Den Kaufpreis kann man schließlich immer mit ein wenig Wartezeit einnehmen, die Belastung auf den Cashflow kann einen aber in den Ruin treiben. Aber keine Panik, die Unterhaltskosten, die zu den Gebäuden angegeben werden, beziehen sich auf den Standardwert. In der Regel kann man die Kosten problemlos durch das Herunterregeln der Etats drücken.

Noch Fragen?

Der Start sollte dir nun gelingen. Natürlich gibt es in SimCity 4 noch viele Fragen und Probleme, denen man sich stellen muss. Falls dir unsere Strategieartikel in einem bestimmten Punkt nicht weiterhelfen sollten, kannst natürlich auch andere SimCity Fans in unserem SimForum um Rat bitten.