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Das Verkehrssystem

Auch hier hat sich viel getan. Das Spiel ermittelt nun wöchentlich representativ einen Sim pro Viertel, der sich durch den Verkehr schlägt. Reichen die Verkehrsmittel nicht aus, um den Arbeitsplatz oder einen Supermarkt zu erreichen geht sein Viertel langsam ein. Es gilt die Verkehrsmittel zu kombinieren, da z.B. Industriegebiete unbedingt einen Bahnanschluß haben wollen und mit U-Bahnen nichts anfangen können. Dagegen wollen die Sims keine lärmenden Bahntrassen hinter ihrem Haus haben und stehen mehr auf U-Bahnen. Gewerbegebiete benötigen Zugänge zu den Nachbarstädten und florieren daher besonders, wenn die nächste Autobahn nicht weit ist.

Viel Platz für Metropolen

Endlich sind nun auch die größten Mankos des Vorgängers beseitigt. Frust kam nämlich immer dann auf, wenn nach nur wenigen Spielstunden die Karte komplett bebaut war - nicht so in SimCity 3000, in dem die Karten bis zu vier mal größer sind. Da das Spiel wie schon erwähnt nun nicht mehr so schnell abläuft hat man viel länger Spaß an einer Stadt. Ich war völlig verblüfft, als ich nach meiner ersten langen SimCity 3000-Nacht feststellte, daß ich nicht mal ein Viertel der Karte bebaut hatte.

Alles geht leicht von der Hand

Sehr erfreulich ist auch das neue U-Bahn- und Wasserleitungssystem. Jetzt sind diese nämlich getrennt voneinander auf verschiedenen Ansichten und können sich somit nicht mehr gegenseitig im Wege stehen. Logisch, denn die U-Bahn-Schächte liegen für gewöhnlich ja auch etwas tiefer als die Wasserrohre.
Man kann aber auch generell sagen, daß die Bedienung leichter fällt. Grund dafür ist das neue Interface: Die Baumenüs sind logisch in Landschaftsbearbeitung, Zonierung, Verkehr, Versorgung und öffentliche Einrichtungen unterteilt und in jedem Baumenü befindet sich praktischer Weise auch das Abrißtool. Das fördert den Spielfluß, der jetzt übrigens nur noch dann durch das Jahresbudget unterbrochen wird, wenn man Verluste macht. Genauso bremsend waren früher die ewigen Zeitungsmeldungen, die nun völlig durch einen News-Ticker ersetzt wurden. Dieser informiert über aktuelle Probleme. Klickt man auf eine Meldung gerät man sofort zum dazugehörigen Bereich, also z.B. bei Tornados zum Katastrophengebiet oder bei Wasserknappheit zum Versorgungsberater. Ein Problem des Tickers ist leider, daß er bei der höchsten Spielgeschwindigkeit manchmal nicht ganz mitkommt und teilweise schon nicht mehr aktuelle Nachichten bringt - die Berater vermelden dann meist "Sorry, hat sich erledigt".