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Flüsse gestalten

Zunächst kleinere, steile Flüsse:
Hat man das Wasser eine Weile fließen lassen setzt man es auf Meereshöhe zurück und pausiert das Spiel. Dort wo der Fluss langgeflossen ist, erkennt man nun Sandboden. Man geht nun an den Unterlauf in eine sehr flache Kameraposition, mit Blick Richtung Quelle. Man kann so den Tallauf am besten erkennen und die Stellen die zu niedrig sind.

Auch die Höhenkarte bietet mitunter gute Anhaltspunkte.
Die beste Methode ist das "Eingraben des Flusses", wie dies auch in der Realität geschieht. Dazu kann man das Planierwerkzeug nutzen. Den Fixpunkt im untersten Flussteil setzt, dann langsam den Fluss ein Stück hoch, bis sich eine deutliche Wand zeigt. Nun mit dem Gefällewerkzeug ein Gefälle von dem oberen Ende der Wand, bis zum Fixpunkt setzen. Oder einen Wasserfall lassen, wenn man das gerne möchte.

Den Rand des Flusslaufs, am besten wieder aus möglichst flacher Kameraperspektive nun noch leicht glätten, um einen natürlicheren Übergang zu schaffen.
Man kann auch Dämme gestalten und so den Fluss einengen. Allerdings verursacht dies, im Gegensatz zum Eingraben, einen Rückstau an Wasser am Oberlauf.

So in etwa kann es dann aussehen (immer dran denken, vor einer endgültigen Beurteilung aus dem Wassermodus gehen um das Wasser "richtig" angezeigt zu bekommen).

Um mehr Variation zu erhalten, kann man zwischendurch im Flusslauf leichte Erhöhungen oder Flussverengungen einbauen. Vor diesen sammelt sich das Wasser und es entstehen "Gumpen".

Große Flüsse

Bei größeren Flüssen ist es um einiges zeitaufwendiger diese in die Landschaft einzubetten. Der Flusslauf ist zwar deutlich zu erkennen, doch die Graustufen berücksichtigen auch durch Bebaauung abgeflachtes Gelände. Außerdem wird das Gefälle nicht immer durchgehend richtig übertragen. Im folgenden Bild einmal ein typisches Beispiel, hier von Kassel. Nördliich und südlich haben wir ein eindeutiges Flussbett, in der Mitte liegt der Talkessel von Kassel. Die hier anthropogen veränderte Landschaft lässt den Flusslauf nur noch vermuten, und das Wasser fließt in alle Richtungen.

Wir können nun erst einmal am oberen Ende eine Quelle setzen und sehen was passiert. Aber an sich ist es ja schon aus der Höhenkarte recht gut ersichtlich. Wie orientiert man sich nun am besten in dem Gelände? Eine gute Methode ist den Meeresspiegel ansteigen zu lassen. Wir klicken auf das unterste Ende des großen Flusses und lassen nun den Meeresspiegel schrittweise steigen. Es entsteht folgendes Bild:

Durch immer weiteres Absenken des Meeresspiegels erkennen wir schließlich die tiefsten Punkte im Talkessel. Am einfachsten ist es nun, erstmal entlang des Flusslaufes auf beiden Seiten, höhere Erhebungen zu machen. So erkennt man das Flussbett auch wenn das Meerwasser wieder weg ist. Später kann man diese einfach wieder abflachen. Ab hier kann man dann wie bei kleinen Flüssen verfahren. Bei großen Flüssen kann es durchaus angebracht sein "Zwischenquellen" zu errichten, wenn einem etwa der Oberlauf gut gefällt, der Unterlauf aber mehr Wasser benötigen würde.