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Die Benutzeroberfläche

Das Interface orientiert sich weitgehend an den anderen Sim-Spielen und ist trotz der zahlreichen bunten Symbole nach kurzer Eingewöhnungsphase relativ leicht zu durchschauen. Anstelle der scrollbaren Menüs sind nun in der Größe anpassbare und scrollbare Auswahllisten getreten, welche mit verschiedenen Symbolen über die jeweiligen Eigenschaften der Gebäude informieren. Mit mehreren Buttons können die Listen gefiltert werden, um beispielsweise nur die produktivitätssteigernden Einrichtungen anzuzeigen. Noch nicht verfügbare Gebäude sind ausgegraut und mit der Anzahl der noch fehlenden Eigenschaftswerte versehen. Leider haben alle Gebäude den gleichen blauen Hintergrund, eine farbliche Codierung nach Kategorie wäre hier wünschenswert. Auch die Größe der Gebäude lässt sich nur schwer abschätzen, da alle in den gleichen Dimensionen dargestellt werden.

Noch nicht freigeschaltete Gebäude

Das Wohngebäude-Baumenü

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenuntergang in einer asiatisch angehauchten Stadt

Neben der Filterung nach Eigenschaften lassen sich die Gebäude ebenfalls auf verschiedene Gebäudestile beschränken, dies ermöglicht den einfachen Aufbau einer belebten Metropole, einer Industriestadt oder aber auch eines verschlafenen Dorfs. Schon beim Spielstart lässt sich so die Entwicklung der Stadt steuern, aber man kann auch nachträglich in einen anderen Modus umschalten, falls sich die ursprünglichen Vorstellungen doch nicht als so erfolgreich erwiesen haben. Neben den Gebäuden ändert sich durch diese Stile auch das Aussehen der Grundstücke; in einer Wüstenumgebung erscheinen dann Sandtexturen und eine eher spärliche Vegetation, während ein Polizeistaat mit einer düsteren Atmosphäre und Überwachungskameras an jedem Gebäude aufwartet. Wer diese gezielte Entwicklung nicht mag, kann aber auch in den Freestyle-Modus schalten, der ein unbegrenztes Bauen verspricht.

 

Etwas spärlich nimmt sich leider das Verkehrssystem aus, in der vorliegenden Alphaversion sind bisher ausschließlich unbefestigte Feldwege sowie vierspurige Stadtstraßen enthalten, welche nur orthogonal gebaut werden können. In Sachen Nahverkehr gibt es Bushaltestellen und U-Bahn-Stationen, mehr sucht man vergeblich. Es bleibt zu hoffen, dass in der endgültigen Version von SCS noch mehr Möglichkeiten vorgesehen sind. Die vorhandene Auswahl nimmt sich sehr bescheiden aus und erreicht damit ein Niveau, welches höchstens auf dem von SimCity Classic angesiedelt ist. Zwar können über Wasserflächen Brücken gebaut werden, aber das Gelände passt sich nicht der Bebauung an, sondern lässt an Straßen, welche entlang eines Hangs führen, geradezu abenteuerliche Stützmauerkonstrukionen entstehen.

Am Hang entstehen hässliche Fundamente.Das Verkehrsmenü ist leider etwas spärlich besetzt...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Spiel sind keinerlei Geländebearbeitungswerkzeuge enthalten, lediglich ein paar Bäume sowie andere Objekte wie Felsen lassen sich nachträglich setzen. Zum Spielstart erzeugt ein Geländegenerator mit einstellbaren Parametern eine zufallsbedingte Landschaft, und auch Graustufenbilder lassen sich laut Auskunft der Entwickler importieren, aber eingefleischte Hobby-Terraformer sollten von SimCity Societies nicht allzu viel erwarten. Die Landschaft selbst ist durch die frei dreh- und schwenkbare Kamera sowie den stufenlosen Zoom jedoch zumindest aus der Ferne recht schön anzuschauen, und auch der simulierte Tagesablauf mit Dämmerung kann überzeugen.

Sonnenuntergang in SCSDas Landschafts-Menü enthält einige Bäume sowie Geländetexturen.