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Optik und Benutzeroberfläche

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Cities XL präsentiert sich in echter 3D-Grafik, die Karte ist stufenlos dreh- und zoombar, ein sichtbares Raster gibt es nicht. Als Hilfe lassen sich die Verkehrswege jedoch auch an einem virtuellen Raster ausrichten, sobald man den entsprechenden Baumodus wählt. Eine gesonderte Kartenansicht wird so überflüssig, mit einem kurzen Dreh am Mausrad befindet man sich schon in der Vogelperspektive und kann seine komplette Karte überblicken. Wie erwähnt lassen sich alle relevanten statistischen Daten direkt in die Stadtansicht einblenden, zusätzliche Tabellen geben dem Spieler die nötigen Informationen über Steuereinnahmen usw.

Ein Info-Bereich informiert ständig über aktuelle Probleme und gibt Ratschläge zum weiteren Aufbau der Stadt, und verschiedene Symbole über den einzelnen Stadtteilen zeigen an, was dort gerade geschieht oder ob das Eingreifen des Bürgermeisters erforderlich ist, z. B. wenn die Einwohner arbeitslos sind oder ein Gebäude verlassen wird. Die Baumenüs zeigen jeweils etwa zehn Optionen und können "seitenweise" durchgeblättert werden, ewiges Scrollen entfällt also weitgehend. Evtl. vorhandene Optionen, z. B. beim Straßenbau, werden dabei direkt neben dem jeweiligen Icon angezeigt, so dass zusätzliche Dialogfenster nicht erforderlich sind.

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Die Optik wirkt vor allem aus der Ferne sehr schick, allerdings wird hier vermutlich ein leistungsfähiger Rechner erforderlich sein, um jedes Detail in voller Pracht darzustellen. Auf Wunsch kann der Tagesverlauf simuliert werden, Himmelsfarbe und Schattenwurf ändern sich dabei im Laufe der Zeit. Auch eine Pausenfunktion ist vorhanden, sowie mehrere Spielgeschwindigkeiten. Zoomt man näher heran, wird ein grundlegendes Problem aller 3D-Spiele deutlich: Auch wenn die Texturen durchaus gelungen sind, mangelt es den Gebäuden doch an physischen Details. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis die Computer hier genügend Rechenleistung zur Verfügung stellen und neben den Simulationsberechnungen eine wirklich fotorealistische Welt erschaffen können.

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Nichtsdestotrotz macht es Spaß, sich seine Stadt auch einmal aus der Nähe anzuschauen und die Straßen entlangzulaufen. Dazu hat sich Monte Cristo ein nettes Gimmick einfallen lassen: Man kann sich einen ganz persönlichen Avatar erstellen, der dann auf Wunsch durch die Stadt marschiert und so immer neue Blickwinkel offeriert. Der Fantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt, und so kann man in schönster Die Sims-Manier sowohl die Körpergröße, Proportionen, Gesichtsform, Kleidung, Augenfarbe usw. nach Belieben einstellen. Im Online-Modus kann der Avatar auch dazu benutzt werden, andere Städte zu besuchen, dort einen virtuellen Stadtrundgang zu machen und dabei andere Spieler zu treffen.