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Der Singleplayer-Modus

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Doch schauen wir uns zunächst den Singleplayer-Modus an: Nach Auswahl einer Karte, welche mit etwa 10x10 km Kantenlänge auch für größere Städte ausreichend dimensioniert sein sollte, fängt man in klassischer Manier an, Straßen zu bauen und Zonen für Gebäude auszuweisen. Anfangs sind nur einige wenige Optionen vorhanden, weitere werden im Spielverlauf nach und nach freigeschaltet. Dies sorgt für übersichtliche Menüs, mit denen auch Einsteiger gut zurechtkommen sollten, und man wird nicht gleich dazu verführt, Geld für unnötige Bauten auszugeben, die einen rasch in den Ruin treiben. Auch ist es zunächst nicht nötig, eine Strom- oder Wasserversorgung aufzubauen, so dass man sich ganz darauf konzentrieren kann, ein funktionierendes Wohn- und Arbeitsumfeld zu erschaffen.

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Bereits jetzt fällt auf, dass sich die Entwickler viel Mühe gegeben haben, sowohl Einsteigern wie auch fortgeschrittenen Usern gerecht zu werden, denn neben dem klassischen rechteckigen Straßenraster geht der Bau von unregelmäßig geformten Straßenzügen leicht von der Hand, und kein Gitter zwingt den Spieler in bestimmte Bahnen. Die einzelnen Straßenblöcke werden dabei automatisch mit Grundstücken gefüllt, aber auch das Platzieren von einzelnen Grundstücken per Hand ist möglich. Leider ließen sich zumindest in der aktuellen Beta-Version diese Automatismen nicht abschalten, vielleicht baut Monte Cristo dies ja in späteren Versionen noch ein, um fortgeschrittenen Spielern weitergehende Möglichkeiten zu bieten.

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Die Grundstücke richten sich jeweils am Straßenverlauf aus, wobei es offenbar nur eine gleichförmige, quadratische Grundstücksgröße gibt. Die beim Bau von unregelmäßigen Straßenzügen unweigerlich anfallenden "Zwickel" können jedoch mit einer praktischen Füllfunktion per Klick mit unterschiedlichen Texturen wie Gras, Pflaster usw. gefüllt werden. Neben drei verschiedenen Dichtestufen kann man außerdem festlegen, welche Gebäudetypen auf den ausgewiesenen Grundstücken entstehen sollen, somit steht der Errichtung von Villengebieten oder Plattenbausiedlungen nichts mehr im Weg. Dabei ist es durchaus möglich, entweder nur einen oder aber auch mehrere Typen auszuwählen, um Mischgebiete ausweisen zu können.

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Wie aus SimCity bekannt, haben die Gebäude nur eine Funktion (Wohnen, Gewerbe oder Industrie), aber über die Typensteuerung lassen sich sehr differenzierte Stadtviertel erstellen. Neben Bürogebieten lassen sich so auch Einkaufsmeilen oder Kneipenviertel anlegen, denn die Bewohner der Stadt gehen nicht nur ihrer Arbeit nach, sondern wollen auch nach Feierabend unterhalten werden, und Hotels können Touristen aus anderen Städten beherbergen. In Sachen Industrie gibt es neben dem produzierenden Gewerbe auch High-Tech-Betriebe sowie Bauernhöfe, welche sich anders als die anderen Grundstücke sogar in unregelmäßiger Form anlegen lassen, um so die Äcker an die Geländekonturen anzupassen.